Forschung

Forschung

Forschung und Entwicklung sind bei uns Begriffe, die mit viel Leben erfüllt und der Kern unseres Erfolges sind. Von allen Bereichen der Firma Rühle war das Wachstum im Bereich Forschung und Entwicklung in den letzten Jahren am Stärksten. Unser Bestreben, echte Innovationen zur Serienreife zu bringen, bedeutet für uns bereits bei der Grundlagenforschung anzusetzen. Aus diesem Grund arbeiten wir mit Wissenschaftlern und Forschern zusammen, die im universitären Bereich der Lebensmittel- und Verfahrenstechnik angesiedelt sind.

Eigenes Entwicklungszentrum

Den Kern unserer Arbeit bildet allerdings unser eigenes Entwicklungszentrum, in dem über 10 % unserer Mitarbeiter Neuheiten entwickeln und diese Produkte zur Serienreife bringen. Dass diese Bemühungen meist erfolgreich sind, zeigt die lange Reihe nationaler und internationaler Ehrungen der letzten Jahre. Neben einer hochqualifizierten technischen Entwicklungsabteilung verfügen wir auch über Verfahrenstechniker, die Lebensmittel und damit den Markt selbst verändern können.

Ganzheitliches Denken

Unser ganzheitliches Denken bezieht auch gesellschaftliche Veränderungen und Trends mit ein und schafft so den Spagat vom Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zum Lebensmittel.

Um Jahre im voraus

Egal ob es sich um Computertechnologie, Servotechnik oder komplizierte Blechkonstruktionen handelt, unsere Entwickler sind der Zeit im Schnitt fünf Jahre voraus.
 

Historie

Historie

Wir produzieren seit 1966 Würfel- und Streifenschneider, seit 1972 Pökelautomaten und seit 1975 Tumbler. Weitere Produkte wie Gefrierfleischschneider und Netzeinziehgeräte wurden in den Folgejahren ins Sortiment genommen. 2001 kamen die Pökelzentren auf den Markt und mit dem Packzentrum im Jahr 2004 gelang der Einstieg in ein etwas anderes Marktsegment. Das Unternehmen ist im Familienbesitz und wird nach wie vor von der Familie Rühle geführt.

Firmengeschichte und Daten

Sommer 1966     

Gründung der Firma durch Marlene und Willy Rühle.

Erfolg mit neuartiger und genial einfacher Technik bei Würfel- und Streifenschneidern für das Fleischerhandwerk.

1972    

Eine neue Pökelautomatengeneration macht nun das automatische Pökeln auch für das Handwerk möglich. Diese Maschinen garantieren das Unternehmenswachstum bis weit in die achtziger Jahre hinein.   

1976     

Die ersten Handwerkstumbler für Mittel- und Kleinbetriebe kommen auf den Markt.     

1977     

Die Multifunktionsmaschine namens Mengtumbler kann neben dem Tumbeln auch mischen, trockensalzen und reifen. Mit diesem Grundkonzept entwickelt sich der Mengtumbler innerhalb von zehn Jahren zur ertragreichsten Maschine in der Fleischerei und bringt viele neue Schinkensorten in die Wursttheke.     

1980    

Ein Gefrierfleischschneider wird entwickelt, der durch seine hohe Leistungsfähigkeit auf mittelgroße Fleischereien zugeschnitten ist.     

1981     

Auf die Schneidemaschine von 1966 folgt eine neue Maschinenreihe, die als Pionier der Edelstahlverarbeitung im Fleischerhandwerk gilt.     

1987    

Auslagerung der Endmontage in eine neue Produktionstätte mit 2000 m².      

1991     

Tod des Firmengründers Willy Rühle, Marlene Rühle übernimmt zusammen mit Sohn Claus die Geschäftsleitung.
Expansionsphase durch technologische Aufgeschlossenheit und Risikofreudigkeit.   

1992     

Der Rühle-Netzer kommt auf den Markt und bringt die  Anwendungstechnologie des aromatischen Netzschinkens in das Fleischerhandwerk.

1993  

Der HighTech Tumbler wird „geboren“ und als Serienmaschine für das Handwerk erschwinglich gemacht. Durch diese Technologie wird die Kochschinkenproduktion vollkommen reformiert. Nicht zuletzt deshalb ist diese Maschinengeneration bis heute sehr erfolgreich und weiterhin im Wachstum.

Bau des neuen, hochmodernen Produktionsgebäudes mit 5000 m²

Restrukturierung des gesamten Unternehmens sowie Ausrichtung auf ein bis heute gültiges HighTech-Marketing.

1994     

Bayerischer Staatspreis für Innovationen im Handwerk für die Maschinengeneration HighTech Tumbler

Entwicklung eines zukunftsweisenden Schneidemaschinenkonzeptes, das neueste Technologien einsetzt und damit bisher unmögliche Schneideaufgaben lösen kann.   

1995     

Bundesinnovationspreis für die neue Schneidemaschinengeneration  

1996     

Bundesinnovationspreis für den HighTech Tumbler, der nun über einen PC gesteuert wird und auch kochen kann. Dies ist eine steuerungstechnische Pionierleistung, die eine Technologiewende in Richtung Feinelektronik und neue Maschinenintelligenz bring    

1997     

Die dritte Schneidemaschinengeneration wird entwickelt und durch ihre Neuartigkeit in Handhabung und Hygiene zur bis heute meist- gebauten Maschine der Firma Rühle.  

1998     

Bundesinnovationspreis für neue HighTech Schneidemaschine      

1999     

Die vollautomatische Schneidemaschine SR 3 kommt heraus und ist als erste netzwerkfähige Maschine für die Linienintegration auf dem Markt.     

2000     

Weitere Vergrößerung des Produktionsgebäudes um 1300 qm, weitere Erweiterungen sind in Planung

2001  

Bayerischer Staatspreis für Innovationen im Handwerk für die Schneidemaschine mit Lift

Das Pökelzentrum wird erfunden und sorgt mit zwei Modellen für völlig neue Schinkenqualitäten, Handhabungsvorteile und Hygieneeigenschaften.      

2004    

Das Packzentrum ist seit mehr als 20 Jahren die erste echte Innovation, die auch für den Markt etwas völlig Neuartiges ist.

Bundesinnovationspreis für Packzentrum VR 1

Das Pökelzentrum IR 112 kommt heraus und bringt einen vollkommen neuen Komfort sowie die industrielle Netzwerkfähigkeit mit sich.

Mitarbeiteranzahl heute: 165

Qualität

Qualität

Qualität bedeutet für uns eine ständige Gratwanderung zwischen Innovation und Perfektion. 

Perfektion

Perfektion bedeutet für uns, bezüglich unserer Produkte, dem Service und der lebensmittel-technischen Beratung stets das Beste zu geben. Dieses „Beste“ ist detailverliebt und in allen Punkten perfekt, bis in die sogenannten letzten Kleinigkeiten hinein.

Sie finden bei uns Mitarbeiter, für die Perfektion ein Wert ist, der ihre Arbeit bestimmt. Unsere Mitarbeiter setzen sich für unsere Kunden ein wie für sich selbst und achten deshalb auch auf anscheinend unwichtige Kleinigkeiten.

Innovation

Innovation bedeutet für uns in hoher Verantwortung die Klammer der Perfektion so zu lösen, dass echte Neuheiten  entstehen können. Jede Innovation birgt immer auch ein qualitatives Risiko in sich. Je großartiger die Innovation ist, desto höher ist auch das Risiko für die Perfektion.
Jede Neuheit durchläuft deshalb in unserem Haus und bei einer Reihe von Testkunden eine lange Erprobungsphase, die vor der Markteinführung für Klarheit sorgt. Hier kommt unser Streben nach Perfektion wieder zum Vorschein, denn wir möchten möglichst viele technische Schwierigkeiten bereits im Vorfeld abfangen.
Doch selbst wenn etwas schief gegangen ist, setzen wir während der  Garantiezeit von 2 Jahren meist schon innerhalb von Stunden den Schaden wieder instand. Denn wir verfügen über den besten Service, den man bieten kann: perfekt ausgebildete Techniker, die mit einem fahrenden Ersatzteillager in 98 % aller Fälle beim ersten Einsatz Probleme beseitigen. 

Qualitätssicherung

Um sicher zu gehen, dass wir in unserem Qualitätsstreben alles richtig machen, lassen wir uns jährlich von unabhängigen Stellen prüfen.

Unternehmensphilosophie

Unternehmensphilosophie

Wir arbeiten für einen möglichst hohen Nutzen des Kunden, damit dieser seine kurz-, mittel- und langfristigen Unternehmensziele bestmöglich erreichen kann.

Wir entwickeln, produzieren und vermarkten ganzheitliche Anwendungskonzepte, indem wir die bestmögliche Maschinentechnik mit der bestmöglichen Anwendungsdienstleistung und dem bestmöglichen After-Sales-Service verbinden.

Ein hohes und ständig wachsendes Fach- und Detailwissen unserer Mitarbeiter sorgt für einen stets innovativen, technischen Vorsprung sowie für eine Dienstleistungskompetenz auf höchstem Niveau.

Wir pflegen partnerschaftliche Kunden- und Lieferantenbeziehungen als Quelle für intensiven Wissenstransfer und ständiges Lernen.

Wir produzieren und leisten mit höchstem Qualitätsanspruch an uns selbst.

Wir streben nach einem durchschnittlichen, jährlichen Wachstum von 10 % und finanzieren dies mittelfristig ausschließlich aus Eigenkapital.

Wir möchten mit einer flachen Führungsstruktur Eigenverantwortung und unternehmerisches Denken fördern, um kreative Handlungsfähigkeit zu garantieren.

Wir arbeiten für eine Werterhöhung der Marke "Rühle" mit dem Ziel der höchstmöglichen Marktführerschaft.